Vergessene Orte


29.08.2010

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Abb. 1: Satellitenaufnahme von Gehaus mit Bezeichnung der wichtigsten Standorte


Abb. 2: Der Standort des alten Dorf-Backhauses


Abb. 3: Das Backhaus von Kospersch im Eisfeld


Abb. 4: Das Eisfeld vor „Kospersch“ Haus


Abb. 5: Hier stand früher die „Salzmeeste“


Abb. 6: der Luthergarten und dahinter der Gänserasen


albernes Real-Video ;-) vom Backofenfest am Gänserasen:


In dieser Seite wird von Gehauser Stätten und Winkeln die Rede sein, die kaum einer mehr kennt. Es wird des öfteren angedeutet, dass es schade um ihr verschwinden ist. Um so wichtiger ist es, dass man sich wenigstens hier daran erinnert. Man kann nicht alles erhalten, man kann aus einem Dorf kein Museum machen, weil viele erinnernswerte Gebäude als Wohnplatz heute niemand mehr zugemutet werden kann. Gehaus war ein sehr armes Dorf und entsprechend unkomfortabel und klein waren die Behausungen.


Schafhof und Anger

Wer von Oechsen kommend nach Gehaus will, muss kurz vor dem Ort, rechter Hand, an einer zum Dorf hin sich neigenden, mit Hecken bestandenen Böschung vorbei. Hier tritt unter dünner Erdschicht im Erdmittelalter entstandener Buntsandstein als Urgestein zu Tage, auf dem unser Dorf ruht.
Wenn es stimmt, was man sich erzählt, so haben an dieser Stelle Gehauser einmal einen Felsenkeller in das Gestein getrieben und dort ihr Gerstengebräu reifen lassen. Möglich, dass Reste dieses Stollens, nur im Laufe der Zeit inzwischen von Rasen bedeckt, noch erhalten sind.
Ebenfalls rechter Hand, nur wenige Schritte weiter (heute Areal des Helmut Jakob) waren nahe dem Lorenzbrunnen das alte Brauhaus, der Brauteich und die vom Lorenzbrunnen als Wasserleitung zum Brauhaus führende offene Holzrinne. Das Brauhaus war nicht mehr als ein primitives, aus rohem Sandstein errichtetes kleines Bauwerk, in welchem später auch „Jule“ und Hills ihr Gebräu herstellen. Es diente später als Unterstellraum für landwirtschaftliches Gerät, nachdem man das Braugeschäft aufgegeben hatte. Noch bis 1931 behindert es die freie Durchfahrt, bevor es abgerissen und die dort befindliche Engstelle beseitigt wurde.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt der Schafhof, unser ältester Ortsteil. Vom Namen her sei dies nach den Geschichtsquellen ein sicherer Hinweis darauf, dass dort die Ursprünge unseres Dorfes zu suchen sind.
Als Name heute noch gebräuchlich entsteht im Bereich der heutigen Schule als neuer Mittelpunkt des Dorfes der „Anger“ und auf der Straßenseite gegenüber als erster Adelssitz der Boineburgs in unserem Dorf das „Unterschloss“ (siehe die Seite „Das Untere Schloss“).
Bis in unsere jüngere Vergangenheit stand am Eingang zu „Steitze Gasse“ das alte Dorfbackhaus, das leider verschwindet, noch bevor man sich darauf besinnt, es als altes dörfliches Kulturerbe zu erhalten.
Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit dort noch nach dem zweiten Weltkrieg Brot gebacken wurde, auch von unserer Familie. Viel mehr als Roggenmehl, handwarmes Wasser, Salz und eine kleine Menge Sauerteig (meist vom Bäcker Stiefel) kamen in den Teig nicht hinein. Wie mir meine Schwester erzählte, wurde zunächst in dem hölzernen Backtrog der Sauerteig in einer kleinen Mehlmulde mit warmem Wasser und etwas Mehl vermischt und dieser „Urteig“ mit Mehl bestäubt. Ganz Sorgsame kerbten noch drei Kreuze auf diesen Teig, damit er richtig aufgehen könne. Die drei Kreuze rührten aber wohl nicht aus einem tiefen christlichen Glauben, sondern waren ein alter heidnischer Brauch. Trotzdem geht die Sage: Ein Pfarrer verbot aus diesem Grunde einmal seiner Magd das Einritzen dieser drei Kreuze, der Teig ging aber nicht auf...
Wie auch immer: Am anderen Früh wurde der aufgegangene Teig mit dem Rest des Mehles, dem bisher nur am Rand liegenden Salz und warmem Wasser zu einem formbaren Teig verknetet, der noch einmal ordentlich aufgehen musste, bevor die Brotlaibe geformt werden konnten. Auf langen Brettern wurden diese abgedeckt ins Backhaus geschafft. Im Backofen wurde mit brennendem Reisig und gutem Holz ein kräftiges Feuer angezündet, das so lange brennen musste, bis die Steine weiß glühten, ein erfahrene Hausfrau wusste die rechte Farbe zu erkennen. Schließlich wurde die verblieben Glut an den Rand geschoben und der Boden des Backofens feucht von Asche ausgekehrt. Danach konnte gebacken werden, zunächst die nassen, dann die trockenen Kuchen und zuletzt das Brot, das die geringste Backhitze erforderte. Man sieht, dass so ein Backtag eine recht zeitaufwändige Sache war, das fand nur etwa alle drei Wochen statt. Entsprechend lange musste das gebackene Brot „frisch“ gehalten werden: es wurde so lange in einem dunklen, kühlen und trockenen Kellerraum gelagert. Heutiges Brot vom Bäcker wäre in dieser Zeit längst verschimmelt und hart wie Stein! (Einige Rhöner Rezepte findest du rechts).

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Das Eisfeld

Am Eisfeld gibt es ursprünglich anstelle einer Brücke nur eine schmale Furt. Die Ufer der „Schwarzen Oechse“ fielen nur leicht zur Bachmitte hin ab und ermöglichten es Mensch und Tier durch eine Furt die andere Seite zu erreichen. Wenn starker Regen oder Hochwasser jedoch den Lauf des Baches füllten, war kein Durchkommen möglich.
In „Kospersch Garten“ zieht das kleine, wie ein Schwalbennest an der Wand klebende, alte Backhaus unsere Aufmerksamkeit auf sich. Es ist das letzte seiner Art in unserem Dorf und zugleich auch das letzte Anschauungsstück dafür, wie man früher in vielen Bauernhäusern sich darauf eingerichtet hat, direkt von der Küche her, den Backofen zu betreiben. Wenn auch von der Zeit gezeichnet, war es ein Stück unserer bäuerlichen Kultur und eigentlich wie manch anderes im Dorf bewahrenswert. Doch 2006 ist das Haus der „Kospersch“ mitsamt Backhaus abgerissen worden.
Vor seiner Bebauung war der „Alte Weg“ nicht mehr als ein Feldweg, der sich zwischen Hecken, Sträuchern und Buschwerk dahin zieht und das Dorf mit seiner Feldflur verbindet. An seinem Eingang, von lautlosem Zerfall bedroht, trauerte die „Salzmeeste“ lange unbewohnt dahin, doch auch sie wurde vor einigen Jahren abgerissen. Sie war armer Leute Obdach, bis zu vier Familien lebten dort in drangvoller Enge zusammenleben.
Ihren Namen soll die „Salzmeeste“ jenem 4-teiligem Gewürzständer, eben unserer bekannten „Meeste“, verdanken, bei welcher die vier Gewürzgläser (darunter das Salz), gewissermaßen in einer ähnlichen Weise wie die vier Familien auf engstem Raum miteinander auskommen müssen. Dass sie auch Salzmagazin, d.h. Vorratslager für das ehemals kostbare Salz gewesen sein könnte und von dorther ihren Namen bezieht, kann nicht auch nicht ausgeschlossen werden, zumal es ja im Dorf auch einmal einen Salzhändler Schmidt gegeben hat.
Ergänzend vielleicht noch diesen kleinen Exkurs ins „Salz“. Als 1823 zwei Brüder aus Wölferbütt vom benachbarten Salzungen her, das als Meiningische Stadt damals Ausland ist, Salz über die Grenze zu schmuggeln versuchen und dabei von einem Gendarmen ertappt werden, sind sie bedenkenlos genug, im Streit den Beamten zu erschlagen. 1831 überfällt in Pferdsdorf eine Bande von 40 Mann einen dort beschlagnahmten Salztransport und raubt diesen völlig aus.
Das kleine Hohlbein'sche Haus war der unwiderruflich der letzte Zeuge aus einer Zeit, wo an vielen Plätzen des Dorfes zum größten Teil nur elende und armselige Wohnhütten herumstehen. Doch der Gebirgsschlag vom 13. März 1989 hat dieses kleine, mit Balken geschmückte Bauwerk zur Ruine gemacht.
Wir kehren in die Dorfstrasse, unsere heutige Hauptstrasse zurück.

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Straßen & Dorfgarten

Unsere Dorfstraßen von einst mögen wohl nichts anderes gewesen sein als eine Art befestigter Feldwege, in deren Schlamm Menschen und Tier hoffnungslos versinken, wenn Regen und Abwässer sie aufweichten.
Unter-, Mittel- und Obergasse sind anfangs eben nur „Gasse“, von Häuserreihen eingeengt und gerade breit genug für die Durchfahrt von Vieh- und Pferdefuhrwerken, die schwerfällig über den holprigen Fahrweg rollen.
Es dauert noch seine Zeit, bevor anstelle der aus dem Feld herangeschafften Sandsteine Basalt von Masbach für den Straßenbau zur Verfügung steht. Weil jedoch auch an diesen Steinstraßen ständig herumgeflickt werden muss und Geld zudem in der Gemeindekasse knapp ist, bleibt der Straßenbau über viele Jahre das Sorgenkind der Gehauser, was sie auch in zahlreichen Ratsprotokollen widerspiegelt.
Noch 1930 beschließt der Rat darüber, in welchem Umfang die Bevölkerung, d.h. die bäuerlichen Betriebe, die Gewerbetreibenden und Handwerker sowie die Arbeiterfamilien bei Instandsetzungsarbeiten an den Straßen zu Hand- und Spanndiensten heranzuziehen sind.
Ein alter Teil des Dorfes ist der „Dorfgarten“. Begrenzt von der „Steitze Gasse“ erstreckt er sich zwischen der ehemaligen Unter- und Mittelgasse (bzw. Obergasse?) bis hin  zum heutigen Grundstück des Erhard Baier. Im Dorfgarten, auf dem jetzigen Grundstück des Rudolf Baumbach, steht noch bis in die 20er unseres Jahrhunderts das Armenhaus der Gemeinde, ein tristes Bauwerk, dem man seine Zweckbestimmung von außen ansieht.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, im heutigen Wohnhaus des Richard Weih, ist ehemals die alte Post untergebracht. Unserer Postgeschichte wollen wir ein Stück folgen und dabei etwas weiter ausholen.

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Gehauser Post

Auf dem Oechsener Plateau in 400 m Höhe und abseits der sich herausbildenden Verkehrswege in den Flusstälern der Werra, Ulster und Felda gelegen, lebt Gehaus über lange Zeit mehr oder weniger von der Außenwelt isoliert.
Was draußen los ist, erfährt man auf seinen langen und beschwerlichen Fußmärschen, die man zuweilen dringender Gründe wegen in die größeren Orte unternehmen muss. Oder sind die wenigen Fremden, die gelegentlich ins Dorf kommen und ihre „Neuigkeiten“ mitbringen. Die wenigen Nachrichten und Briefe, die es zu befördern gibt, besorgen Gelegenheitsboten, darunter Viehhändler und Schlächter, die in der einen oder anderen Richtung unterwegs sind.
Im Jahr 1615 wird dem Fürstenhaus Thurn und Taxis das „Postregal“ verliehen, ein Privileg, das ihm das alleinige Recht einräumt, im deutschen Reich über ein Netz von Stationen - unter damaligen Verhältnissen als fahrende bzw. reitende Post - den Postverkehr durchzuführen.
Ab 1. Januar 1817 ist Gehaus neben anderen Orten, wie Eisenach, Vacha, Dermbach, Kaltennordheim, Geisa u. a. m. eine der „Lehenspostanstalten“ des dem Fürstenhaus vom Weimarer Großherzog auf Lebenszeit verliehenen Postregals. Wenn man so will, ist dieser Tag der Geburtstag auch unserer Gehauser Post, von der man allerdings nicht weiß, zu welchem Zeitpunkt genau sie an das allgemeine Postliniennetz angeschlossen wird. Dass wir so früh dabei sind, haben wir möglicherweise den Boineburgs zu verdanken.
1839 wird auf der Linie Eisenach-Stadtlengsfeld-Ostheim-Mellrichstadt die so genannte Kariolpost eingerichtet. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dürfte die Post über die Posthalterei in Stadtlengsfeld und ihren Landbriefträger dann wohl auch unser Dorf erreicht haben.
Vermutlich gleichzeitig mit der Einrichtung der neuen Postlinie Liebenstein – Stadtlengsfeld - Geisa erhält Gehaus seine „Postexpedition“. Von Stadtlengsfeld wird es vom 1. März 1867 an, wie es postalisch heißt, als  Dorf „mit Postablage“ nachgewiesen. Später zur Agentur erhoben, erhält Gehaus sogar seinen eigenen Poststempel.
Die Postwagen machen zweimal am Tag hier Halt, einmal von Stadtlengsfeld und einmal von Geisa kommend, wobei jeweils auch die Pferdewechsel stattfinden.
Die Poststelle ist zeitweise im alten „Grünen Baum“, vorübergehend auch bei „Kässjes“ untergebracht, bevor sie, vom Namen her heute noch gebräuchlich, zu „Postersch“ übersiedelt.
Dort gibt es denn auch schon als modernes Kommunikationsmittel, den Telegraphen. Wie die inzwischen verstorbene Post-Anna uns überliefert, kannte sich allerdings nur ihre Mutter in der Kunst des Morsens aus, und eben darin, dieses neumodische „Ding“ richtig zu bedienen.
Nehmen wir uns die Zeit, um aus der Feder von Andreas Schubart in seinem Euch „Lob der Heimat“ einmal zu erfahren, wie es damals auf einer Post zuging:
„Hatte man einen Brief zu befördern, Paketsendungen und Postanweisungen gab es noch nicht, so trat man im Hausflur der Post an das kleine Fenster heran, in dem nur der Kopf des Postverwalters Raum hatte und klopfte, meist schüchtern an die Scheibe. Nach Erscheinen des Beamten gibt es gewöhnlich eine kleine Auseinandersetzung. Oft war der Brief nicht vorschriftsmäßig verschlossen und ungenügend adressiert. War er gewogen und abtaxiert, dann musste man das Porto bezahlen, denn Briefmarken und auch Briefkästen (erst um 1852 bzw. 1860 eingeführt, der Chronist) waren damals noch nicht im Gebrauch. Froh war man, wenn man, zumal einen Geldbrief mit den üblichen fünf Siegeln los war“.
Die Stunden unserer Postlinie indes sind gezählt. Von den Beamten des „Kaiserlichen Postamtes“ in Stadtlengsfeld feierlich verabschiedet, lässt am 31.Juli 1906 auf der Fahrt nach Geisa der Postillon auf dem Bock der orangegelben Personen-Postkutsche zum letzten Mal das Posthorn ertönen. Am 28. November 1912 ist auch der zwei Meter große Heinrich Meiß aus unserem Dorf mit seinem pferdebespannten Paket-Postwagen das letzte Mal unterwegs.
Mit der 1915 in das Weilsche Haus verlegten Telefonleitung kommt das erste Telefon nach Gehaus.
Als nach der Postkutschenzeit im Jahr 1914 mit der Oberpostdirektion der Kraftpostverkehr vertraglich vereinbart wird, beginnt ein neues Kapitel unserer Postgeschichte. Noch bis in die 20er Jahre hinein wird sie von Auseinandersetzungen bestimmt, bei denen es wegen angeblich ungenügender finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde um die Existenz sowohl der Kraftpostlinie als auch der Agentur selbst geht. Die Gemeinde sieht sich gezwungen, immer wieder Zuschüsse zu leisten. Für die Einrichtung der Kraftpostlinie Wernshausen - Hünfeld bewilligt sie 1925, vorerst für eine Probezeit von 3 Monaten, je Monat 40 Mark, vorausgesetzt, dass Gehaus Poststation bleibt.
Heute hat die Deutsche Post ihre Vorgängerin längst abgelöst und mit ihr die kleine Poststube von einst.

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Oberdorf und Zipfel

Auf unserem Spaziergang erreichen wir den „Trieplatz“, früher vermutlich der Sammelplatz für das zum Austrieb dort „zusammen getriebene“ Vieh. Einen „Dreiplatz“ daraus zu machen, wie in der Kirchenchronik interpretiert, erscheint wenig begründet.
An der Ecke, wo heute zwischen den Hausgrundstücken der Familien Wald und Trender der kleine Garten des Gerd Knapp sich befindet, hat bis in die 20er Jahre hinein eines jener vielen für unser Dorf typischen Arme-Leute-Häuschen seinen Platz.
Der Luthergarten, wenige Schritte weiter, mit der Luthereiche und den Lindenbäumen, ist ein Stück grüner Insel mitten in unserem Dorf. (näheres dazu in meinem Weblog).
Umfriedet von einem Holz- bzw. lebenden Zaun, ausgestattet mit roh gezimmerten Tischen und Bänken, unter Schatten spendendem Blätterdach, betrieb hier vom „Grünen Baum“ her der uns als „Hämche“ bekannte Gastwirt an Sonn- und Feiertagen ehemals eine gern besuchte kleine Gartenwirtschaft.
Vom „Zipfel“ und der Stadtlengsfelder Strasse begrenzt und ehemals von hoch gewachsenen Fichten und Kiefern umsäumt, erstreckt sich der „Gänserasen“ als altes Gemeindeareal vom Luthergarten bis hin zur heutigen Friedensstrasse. Von den beiden, ehemals als Fischgewässer genutzten „Siechen“-Teichen, ist der kleinere übrig geblieben, der größere, darüber gelegene inzwischen aufgefüllt und zu Gartenland geworden.
Mit zahlreichen Obstbäumen bepflanzt, ist der Gänserasen bis zu seiner Bebauung in den 20er Jahren streng behütete Einnahmequelle der Gemeinde, aber auch das Freizeitzentrum der Gehauser. Hier feiern sie ihre Feste und hier hat auch die Sportjugend bei Sport und Spiel ihr Zuhause, argwöhnisch jedoch von den Gemeindevätern beobachtet, die selbst 1927 noch dem Turnverein die Anlage einer Sprunggrube verweigern.
Am Zipfel ist um die ehemalige Ziegelhütte herum in neuester Zeit ein Fast-Gewerbezentrum örtlicher Handwerker entstanden.

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